29.02.2012

Jam-Track: A-Moll-Groove

Sparringspartner in A-Moll


Sie gehören zum guten Ton jedes guten Gitarren-Buchs und sind der halbwegs erträgliche Ersatz echter Live-Bands: Playalongs. Entsprechend findest Du auch in meinem Blog viele Begleit-Playbacks für verschiedene Übungen – alle kostenlos und zum Download! Die gesamte Auswahl und noch einige andere Tracks findest Du in meiner Soundcloud.



Dieses Playalong ist speziell für die Übungen der Pentatonic-Licks gedacht – kann aber auch für andere Solo- und Improvisations-Übungen über die Akkorde Am, G-Dur und F-Dur genutzt werden. Damit Du nicht "völlig ins Blaue" spielst hab ich Dir hier Lead-Sheet und Lessons zusammengefasst.

26.02.2012

Orientierung auf dem Griffbrett: Erste Schritte

Zwei Fixpunkte für Einsteiger

Normalerweise heißen die Saiten E - A - d - g - h - e
Grundstimmung: Normalerweise
heißen die 6 Saiten E - A -d - g - h - e
Die sechs Saiten einer Gitarre sind (normalerweise) immer in folgender Weise gestimmt: E – A – d – g- h – e . Punkt aus! Damit ist eigentlich alles erklärt: Jeder Bund entspricht einem Halbton - und ab hier wäre der Rest nur logisches Saiten-Drücken. Mehr brauchst Du nicht wissen, um Gitarre zu spielen.

Trotzdem bleiben die 6 Saiten und vielen Bünde (und deren Potenzial) ein Mysterium. Ein wenig Licht ins Dunkel sollen die ersten wichtigen Fixpunkte auf dem Griffbrett bringen: Der 12. Bund und der 5. Bund. Warum diese Bünde so wichtig für die Orientierung entlang des Gitarrenhalses sind, soll meine Grafik zeigen.

24.02.2012

Pentatonik-Blues zum Üben

Tonleiter und Akkorde verknüpfen

Um noch tiefer in die Welt der Pentatonik-Fingersätze einzutauchen (hier stehen alle Fingersätze der "Pentatonic-Scale"), habe ich dieses Übungsplayback erstellt. Diesmal geht es darum, nicht immer nur eine Pentatonic zu spielen, sondern gezielt verschiedene Tonarten anzuspielen.

Als Übungsplayback habe ich dafür einen einfachen Moll-Blues erstellt, über den Du problemlos mit den Tönen der A-Moll-Pentatonik solieren kannst. Das Stück eignet sich auch prima als Playalong für die verschiedenen Pentatonik-Licks. Und es steckt noch mehr drin...

18.02.2012

Pentatonic-Übung

Die Scale erobern!

Auf den ersten Blick ist die Pentatonik die wohl simpelste aller Skalen: zwei Töne pro Saite, klare Struktur, nur fünf Positionen – easy! Doch wer sich schon an mehr als nur der 1. Position versucht hat, wird schnell erkennen: Die Fingersätze lassen sich nicht ohne weiteres einprägen.

Meine Idee: In kleinere Schritte aufgeteilt, ist es leichter, die Positionen der Pentatonik zu lernen. Gemeinsam mit einem Schüler habe ich dazu eine Übung entworfen, die ich hier vorstelle:

17.02.2012

Hammer on + Pull off

Hochgeschwindigkeit im Doppelpack

„Hammer on“ und „pull off“ sind zwei Soieltechniken, mit denen Du ohne viel Aufwand Gitarren-Licks in hohem Tempo spielen kannst. Gerade in der Kombination miteinander machen das „Draufhämmern“ und „Abziehen“ von Tönen eine Menge her.

Vor allem Gitarristen wie Tony Iommi (Black Sabbath), Mark Knopfler (Dire Straits), Paul Kossoff (Free) oder Angus Young (AC/DC) haben den rasanten Mix aus „hammer on“ und „pull of“ in ihrem Spiel verinnerlicht. Schöne Klangbeispiele dazu sind etwa das Riff aus „Paranoid“ (Black Sabbath) oder das Solo in „All right now“ (Free). Ich habe Dir 5 Licks aus der A-Moll Pentatonik zusammengestellt.

15.02.2012

Pull off - Licks

Einfach abziehen!

Es sind die vielfältigen Spielweisen, die den Klang der Gitarre spannend machen. Während die einen die Saiten greifen, hämmern andere drauf – doch auch das Gegenteil ist möglich: „Pull off“ - der Abzieher.  

Beim „pull-off“ entsteht der nächste Ton durch das „Abziehen“ des Fingers der Greifhand von der Saite. Auf diese Weise sollte der Ton des jeweils übrigen, drückenden Fingers (oder der Leersaite) erklingen. Technisch gesehen ist diese Spielweise das genaue Gegenteil vom „Hammer-on“. Weil es sich lohnt, trotzdem auch das „Abziehen“ von Saiten genau zu betrachten, habe ich 5 Übungslicks zusammengestellt.

14.02.2012

Hammer on - Licks

Der Hammer auf dem Griffbrett!

Die Gitarre bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten, wie Du Töne erzeugen kannst. "Hammer on" ist ein solches Stil-Element: Es macht das Spiel schnell und "gebunden". Beim "hammer-on" wird der nächste Ton nicht gezupft oder angeschlagen, sondern entsteht durch ein "auf das Griffbrett hämmern" des jeweiligen Fingers der Greifhand. Klingt kompliziert – und ist es auch!

Am Anfang zumindest... Für die erste Trainingsrunde "hammer on" habe ich ein paar einfache Licks in der 1. und 2. Position der A-Moll-Pentatonik in einem Video zusammen gestellt.

12.02.2012

Checkliste für das Gigbag

Die ultimative Rettungs-Tasche


Grundsätzlich immer dabei:
Ersatzsaiten!
Dein Gigbag ist mehr als eine Gitarrentasche. Es ist Dein Werkzeugkoffer, der im Live-Einsatz (auf der Bühne und(!) in der) typische Alltags-Wehwehchen Deines Instrumentes heilen helfen soll. Sorgfältiges Packen lohnt sich, denn wenn einmal etwas wichtiges nicht im Gepäck ist, wird Deine Antwort bei vielen Problem häufig "tut mir leid, aber..." lauten - und diesen Satz hört niemand gerne, schon gar nicht Deine Bandkollegen.

Damit das nicht passiert gibt es eine einfache Lösung: Aufrüstung! Statte Dich – und Deine Gitarrentasche – aus! Es rentiert sich: Die Nerven sind beruhigt, die Kollegen auch ... und es spart Geld! Deshalb habe ich Dir hier eine Checkliste für Dein Gigbag zusammengestellt:

11.02.2012

Erste Akkorde

E-Moll ... und dann?!

Häufig lernen Gitarristen als ersten Akkord dem E-Moll Griff. Das liegt nahe, denn er  vereint zwei Dinge auf wunderbare Weise: einfacher Griff und einfaches "Zupfen". Um mit diesem Akkord zu spielen, brauchst Du nur zwei Finger der Greifhand und kannst mir der Schlaghand nach Herzenslust reindreschen.

Das macht Spaß, wird aber auch schnell langweilig. Deshalb habe ich Dir hier ein paar zusätzliche Griffe zusammengestellt, die all das auch können (leicht greifen + reindreschen + Spaß machen). 

10.02.2012

Dur-Griffe leichter greifen

Eine Dur-Akkorde-Welt

Dur-Griffe für Gitarre
Drei Griffe, eine Welt:
Mit D-C-G Songs spielen
Die Welt der Dur-Akkorde ist eine (scheinbar) fröhliche. Viele Schlager, Hits, Evergreens und Standards basieren auf Dur-Akkorden und deren Variationen. Zwar geht es nicht immer nur um 3-Akkorde (wie in diesem Text), trotzdem gibt es eine Reihe von bekannten Songs, die Du mit den hier vorgestellten Griffen D, C und G schon spielen kannst.

Klassiker wie "Knocking on heavens Door" oder "Sweet home Alabama" gehören ebenso dazu, wie der Oktoberfest-Hit "Fürstenfeld". Obwohl selbst für 3-Akkorde-Songs die Beschränkung auf reine Dur-Griffe einen ziemlicher Einschnitt darstellt, haben es diese (und viele andere) All-Time-Favorites in die ewigen Bestenlisten geschafft. Schlichtheit siegt eben.

09.02.2012

Gitarrengriffe richtig greifen

Greifen für Einsteiger

Gitarre wird auf zwei Weisen gespielt: Zupfen und Greifen! Sicherlich: man kann das alles auf den Kopf stellen, verdrehen und neu erfinden... aber die Ursprungsidee "Griffe greifen" ist und bleibt: eine Hand zupft - die andere drückt die Saiten.

Einsteiger kämpfen oft mit den Akkord-Griffen. Deshalb habe ich Dir hier Tipps zusammengestellt, wie Du Deine linke Hand "in den Griff" bekommst:

08.02.2012

Das richtige Stimmgerät finden

Der Stimmung auf der Spur

Viele Gitarristen lernen es schon in der ersten Unterrichtsstunde - und doch manche machens zu selten: Stimmen! Es ist ein Mysterium, warum das Gitarrestimmen häufig so schwer fällt. Dabei gibt es Helferlein um der Gitarren-Stimmung auf der Spur zu bleiben: Das Stimmgerät!

Allerdings ranken sich viele Gerüchte darum: teuer, aufwendig, kompliziert... Doch das muss nicht sein. Kauf Dir ein einfaches Gerät, es sollte zwischen 10 und 30 Euro kosten, lass es Dir im Musikladen zeigen. So hab ich es bei meinem Stimmgerät gemacht - hier ein paar Tipps:

06.02.2012

Blues-Schema

Ur-Suppe der Rock-Musik

Er beginnt meist mit Worten wie: "When I woke up this mornin'...". Selten hat er mehr als drei Akkorde. Er ist stets ein wenig deprimiert und selten fröhlich - und doch hat der Blues selbst im 21. Jahrhundert nichts an seinem Reiz verloren. 

Dabei ist das Bluesschema eigentlich fast immer gleich geblieben. "Small and simple" - hier wird erklärt wie das 12-taktige Blues-Schema für Gitarre aufgebaut ist.

My Lonely Room - Rhythmusgitarre II

Rhythmusgitarre für Einsteiger

Den Hintergrund zu "My lonely room" habe ich bereits in einem anderen Artikel erklärt. Jetzt ist das passende Video online, mit dessen Hilfe Du den Rhythmus noch etwas genauer studieren kannst:


04.02.2012

Rainy Day: Thema und Refrain

Zwischen Staccato und Legato

Zu meinem Song "Rainy Day" hab ich ja bereits einiges geschrieben, was Rhythmus und Lead-Gitarre anbelangt. Diesmal widme ich mich dem Songteilen "Thema" (also Strophe) und "Refrain". 

Obwohl die Akkorde im Prinzip eine Menge mehr tonalen Spielraum zulassen, habe ich mich im kompletten Song (inklusive Solo) im wesentlichen auf die Töne der E-Moll-Pentatonik beschränkt. Selbst wer noch nicht so lange dabei ist, hat also gute Chancen, den Song für sich zu erobern.

03.02.2012

3 Tipps für den Musikladen-Besuch

Zwischen "Geschäft" und "Gefühl"

Es ist der erste Weg eines Musikers, für die meisten sogar der erste Schritt in Richtung eigenes Instrument: Der Gang in den Musikladen! Die Welt kennt viele Läden: Supermärkte, Kioske, Shopping-Malls - doch nichts ist so, wie ein Musikladen. 

Rainy Day - Rhythmusgitarre

Tiefer in den Rhythmus einsteigen

Wie ich im ersten Text zu "Rainy Day" bereits erwähnt habe, geht's bei diesem kleinen Stück in Sachen Groove richtig zur Sache. Jetzt habe ich auch ein paar Videos zu diesem Thema erstellt und möchte Dir die Gelegenheit geben, etwas tiefer in das Thema einzusteigen.