29.12.2013

Merlins Gitarrenstunde - Band 2

Mut zur Lücke, bitte!

Gute Gitarrenschulen für Fortgeschrittene zu finden ist nicht leicht. Vor allem für Kinder, die schon einiges an der Gitarre können oder mit ihrem ersten Gitarrenband durch sind. Diesen Teenagern das „passende“ Unterrichtsmaterial in nur einem Buch zu bieten, ist nahezu unmöglich.

„Merlins Gitarrenstunde – Band 2“ von Monika Windlicht versucht, jene Lücke zu schließen. Erschienen 2013 im Verlag Hubertus Nogatz hat
das Buch eine Menge zu bieten. Doch das größte Plus ist größtes Manko zugleich.

18.12.2013

Pentatonic-Sequenz mit Open Strings Em

Leere Saiten machen Dampf

Über Pentatonic-Sequenzen, wie die Strickliesl, habe ich bereits einige Texte verfasst. Welche Power in diesen Fingerspielchen steckt, zeigt dieses Beispiel.

Dabei wird eine Sequenz mit Open-Strings ergänzt. Das Spiel mit den "Leersaiten" an de E-Gitarre ist vor allem bei Country-Gitarristen wie Albert Lee oder Brad Paisley, Chet Atkins oder Jerry Reed sehr beliebt. Und das hat zwei unschlagbar verlockende Gründe.

02.12.2013

Übungsstück zur Liedbegleitung in D-Dur

Fauler Finger im Mittelpunkt

Das Fingerstyle-Stück „Born to love“ ist entstanden, als ich mit einem Schüler verschiedene sus-Akkorde ausprobierte. Bei der Liedbegleitung mit dem D-Dur-Akkord traten Probleme auf; und statt eintöniger Übungen zum stabilen Greifen in der ersten Lage habe ich mir diese Etüde ausgedacht.

Obwohl eine Menge verschiedener Akkorde bei „Born to love“ zum Einsatz kommen, dreht sich buchstäblich alles um einen einzigen Finger. Der kann einfach liegen bleiben, während die anderen drei ins Rotieren geraten.

25.11.2013

Pentatonic-Scale mit Blue-Note

Feeling hat einen Ton

Der Ton ist magisch. Mit der Blue-Note machst Du aus der normalen Pentatonic-Scale eine unverwechselbare Blues-, Jazz-Tonleiter und Hochgeschwindigkeits-Scale in einem. Und das alles, obwohl nur ein einziger Ton dazu kommt.

Dabei ist die Blue-Note nicht unumstritten. So sehr sie Gitarristen (und andere Instrumental-Solisten) lieben, so suspekt und ungeliebt war dieses Intervall lange Zeit in der klassischen und ernsten Musik. Das lag – unter anderem – auch an ihrem diabolischen Sound.


19.11.2013

Moll-Blues-Melodie in Gm

Jazziger Minimalismus

Viel Musik bei wenig Aufwand: Moll-Blues-Akkorde können selbst rustikale Pentatonic-Spieler schnell wie versierte Jazz-Gitarristen klingen lassen. Ein Beispiel für diese These ist der hier besprochene Song „I'm on my way“ - ein instrumentales Gitarrenstück angelehnt an die Spielweisen von Carlos Santana, Gary Moore oder auch Eric Clapton.



Das verwendete Tonmaterial entspringt hauptsächlich der G-Moll-Pentatonic. Im B-Teil kommen jedoch ein paar jazzigere Zwischentöne dazu. Ganz besonders wichtig sind bei diesem Song jedoch ausgerechnet die Töne, die Du nicht spielst.

16.11.2013

Gypsy-Blues Melodie

Immer am Akkord entlang

Zur Begleitung eines typischen Gypsy-Blues-Stückes habe ich bereits geschrieben. In diesem Beitrag geht es um die Melodie von „The Gypsy Cat“. Obwohl ich sie für Violine komponiert habe, ist sie dennoch an der Gitarre entwickelt.

Und auch dort klingt sie klasse. Dabei kannst Du die Töne in verschiedenen Fingersätzen interpretieren. Bei dieser Tabulatur fokussiere ich jedoch die 7. Lage – aus einem ganz bestimmten Grund.

05.11.2013

Jazzige Moll-Blues-Griffe in Gm

Smoother Sound ohne Stress

Dieses Stück lebt von den Details. Obwohl sich hinter „I'm on my way“ ein einfaches Moll-Blues-Schema verbirgt, steckt bereits eine Menge Jazz in diesem Song. Ganz im Stile von Carlos Santana oder Eric Clapton kannst Du bei diesem Begleitschema mit einfachsten Mitteln nach richtig melodiöser Jazz-Gitarre klingen.


Das liegt vor allem an den Akkorden. Diese sind im Kern zwar schlichte Dur- und Moll-Griffe geht. Doch der ein oder andere Spezialgriff ist eben auch mit an Bord. Und das verleiht der ganzen Sache eine gewisse Würze.

30.10.2013

Blues-Akkorde in A-Dur

Der fiese kleine Unterschied

Neben der Blues-Akkord-Folge in Moll gibt es natürlich auch ein grundsätzliches Blues-Schema in Dur. In diesem Text erkläre ich Dir, wie Du dieses Schema mit einfachen Grundgriffen spielen kannst.
Nur ein Halbton Unterschied - und doch so anders:
Das Blues-Schema in A-Dur mit Greifhilfe-Skizze.

Doch obwohl der Unterschied zwischen Dur- und Moll – rein technisch betrachtet – gerade einmal einen Halbtonschritt bedeutet, wirkt sich das bei den Griffwechseln ziemlich deutlich aus. Im Vergleich zu den Moll-Blues-Akkorden ist dieses Schema daher komplizierter zu greifen. Ein große Hilfe liegt darin, sich die Greifwege der einzelnen Finger bewusst zu machen.

23.10.2013

Gypsy-Blues in Em

Einfach?... verrückt!

Das Thema „Gypsy-Gitarre“ wird häufig unterschätzt. Bands, wie „Gypsy Kings“ kommen meist so harmlos daher; „nur“ drei oder vier Akkorde... und dennoch scheitern viele beim Versuch, die Stücke zu spielen.
 

Mit „The Gypsy Cat“ sage ich der Einfachheit einfach mal den Kampf an! Auch hier geht’s nur um eine Handvoll Akkorde – doch die Spielweise, vor allem die der Zupfhand, ist das Zünglein an der Waage.

11.10.2013

Schwierige Pentatonic-Sequenz

Die große Strickliesl

Mit der „Strickliesl“ hab ich dir bereits eine sehr schöne und eingängige Pentatonik-Sequenz vorgestellt. Das Prinzip war einfach: 3 Töne vor, 1 Ton zurück – mehr nicht. Dieser Kniff läuft schnell wie von selbst und macht dann auch richtig Spaß. Doch aller Alltag ist grau...

… eine neue Idee muss her! Dazu drehe ich das Prinzip (3vor, 1zurück) einfach mal +1 weiter. Das birgt allerdings nicht nur aufregende neue Klänge, sondern auch Herausforderungen an die Greiffinger – was richtig knifflig werden kann.

09.10.2013

Griffbrett-Orientierung für Fortgeschrittene

Das Symmetrie-Prinzip

Gitarre spielen könnte so einfach sein – wenn man sich nur auf dem Griffbrett orientieren kann. Doch den meisten Gitarristen fällt genau das besonders schwer. Verlassen sie die altbewährten bekannten Trampel-Pfade, zum Beispiel die der "Pentatonik in der ersten Position", oder wagen sie neue, ungeübte Spieltechniken, ist oft sehr schnell Schluss mit jeder Orientierung. Gitarrist tappt im Dunkeln!

In meinen Texten zur Griffbrett-Orientierung bin ich bereits auf die Grundlagen der Einteilung von Saiten und Bund eingegangen. Jetzt geht's ans eingemachte. Mit diesem Trick können selbst routinierte Spieler ganz neue "Ecken" und "Winkel" ihres Griffbretts erobern. Das Zauberwort heißt: Symmetrie!

07.10.2013

Melodische Fingerübung für die Greifhand

Wunderlied – zweite Stimme

Im ersten Teil von „Isabels Wunderlied“ schrieb ich, dass sich selbst geübte Gitarristen „noch wundern“ würden, wenn sie sich mit diesem Stück auseinandersetzen. Inzwischen habe ich eine zweite Stimme zu der Melodie arrangiert – und die ist mehr als nur eine harmonische Fortsetzung von Isabels Idee.

Zweite Stimme mit Fingersätzen:
Kleiner Finger groß gefordert!

Die Begleitung – soviel sei vorab verraten – ist schwieriger als die erste Stimme. Trotzdem gibt es Entwarnung: Wer die Herausforderung der Melodie geknackt hat (Picking mit der Zupfhand) kann sich jetzt getrost auf die Greifhand konzentrieren. Allerdings geht es da um ein ganz spezielles Trainingsziel.

30.09.2013

I Feel Good – AGP Ensemble

Vier Gitarren und (k)ein Chef

Gitarristen gelten als Eigenbrötler. Trotzdem kann es spannend sein, Gitarrenmusik im Ensemble aufzuführen: Die G3-Konzerte etwa haben Kultstatus, ebenso wie das Virtuosen-Trio um Paco De Lucia, Al Di Meola und John McLaughlin, die mit Friday Night in San Francisco
Gitarrenmusik-Geschichte geschrieben haben.

An diese Idee scheint Fingerstyle-Gitarrist Michael Langer anzuknüpfen mit der Reihe "Acoustic Pop Guitar Ensemble" (AGP Ensemble): Bis zu vier Gitarren-Stimmen sind ausnotiert.  Was klingt wie die Quadratur des Kreises, kann prima funktionieren, wie der Autor selbst in seinem Youtube-Clip zeigt. Trotzdem: Wieder ist es eigentlich nur einer, der spielt - und genau das könnte zum Problem werden... 

 

28.09.2013

Sweet Home Alabama – Akkorde

3 Griffe - 1 Herausforderung

D-Dur Akkord
Der D-Dur-Akkord
Mit Sweet Home Alabama hat sich eine US-amerikanische Band mit dem schier unaussprechlichen Namen „LYNYRD SKYNYRD“ (die meisten sprechen das aus als „Lünnard Skünnard“) unsterblich in der Rockgeschichte verewigt. Das Intro-Riff spielen zu können, ist ein Muss für jeden Gitarristen.

Dabei basiert der gesamte Song eigentlich nur auf drei simplen Akkorden (in einem anderen Text habe ich die entsprechenden Grund-Griffe und deren Spielweise bereits besprochen). Doch so einfach das alles auch scheint: bei dem hohen Tempo können viele Gitarristen erst mal nicht mithalten. Mit dieser Übung kannst Du Dich dem „Sweet Home Alabama“-Intro-Lick dagegen spielend nähern!

18.09.2013

Melodische Fingerübung für die Zupfhand

Das Wunderlied

Manchmal haben die Kleinsten die größten Ideen. Nach den großen Ferien kam die 9-jährige Isabel in meinen Unterricht und stellte mir ihre neueste Lied-Idee vor. Zuerst dachte ich, es wäre eine Verlegenheitsidee (weil in den langen Ferien wird wenig geübt) – doch schon bald entpuppte sich das scheinbar flapsige Fingerspiel als durchaus knifflige und sehr effiziente Fingerübung.

Das hätte sie freilich selbst kaum vermutet: Ihre kleine Melodie hats in sich – und kostet sogar richtig Nerven, wenn man sich der Herausforderung stellt und nicht mogelt. „Isabels Wunderlied“, so nannte sie ihre Lied-Idee. Das passt, denn so manch Großer wird sich wundern, wenn er diese knifflige Melodie sauber zupfen möchte.

04.09.2013

Jazzkantine-Gitarrist Tom Bennecke im Interview

Von der Groove-Formel

Sie ist wahrscheinlich eine der deutschsprachigen Bands, die am meisten Groove auf ihre CDs presst: Mit „Ultrahocherhitzt“ stellt die Jazzkantine aus Braunschweig ihr inzwischen 10. Studioalbum vor. Nach verschiedenen stilistischen Ausflügen und Cover-Produktionen kehren sie auf dieser Scheibe wieder zu ihren Wurzeln zurück.


Interview mit Gitarrist Tom Bennecke

Diese liegen noch tiefer als im Schmelztigel von Jazz, Funk- und Soul-Musik mit deutschsprachigem Rap und Gesang. Sie liegen: im Groove! Im Interview mit Jazzkantine-Gitarrist Tom Bennecke geht’s daher auch fast nur um das eine...

28.08.2013

Intonation an der Slide-Gitarre

Entdeckung der Langsamkeit

Jeder Gitarrist, der sich irgendwann mit dem Thema „Sliden“ (also „Gleiten auf einer Saite“) befasst hat, weiß: Es geht ums richtige Zielen. Genauso ist es eben auch beim Bottleneck-Spiel. In den „Slide-Gitarre Grundlagen“ habe ich bereits erklärt, dass Du mit dem Bottleneck auf das Bundstäbchen zielen musst, um einen schönen Ton zu erreichen.

Das erfordert – wie beim „Sliden“ ohne Bottleneck – ein wenig Übung. Mit dieser kurzen Sequenz kannst Du schon einen sehr schönen Slide-Sound erreichen. Dabei ist vor allem eines wichtig (etwas, was Gitarristen typischerweise nicht auszeichnet): Geduld!

29.07.2013

Slide-Gitarre Grundlagen

4 Tipps für schönen Bottleneck-Sound


Kaum ein Gitarrist kommt an dieser Technik vorbei: Slide-Gitarre. Das schöne am Sliden ist, dass Du mit wenig Spielaufwand (schließlich schiebst Du ja „nur“ einen Finger hin und her) schon einen ganz charakteristischen Sound erzeugen kannst. Vor allem in den Genres Blues-, Blues-Rock und Folk-Gitarre bist Du damit schnell zu Hause.


Doch leider gilt auch: nur wenige Gitarristen können mit dieser Spieltechnik umgehen. Wer schon mal ein Bottleneck um den Finger hatte weiß: Mehr als offene Akkorde rund um 3., 5., 7. oder 12. Bund ist auf Anhieb oft nicht drin. Dabei gilt es nur, ein paar Grundideen zu verstehen, um vorzeigbare Erfolge mit der Slide-Gitarre zu erzielen.

19.07.2013

Country Blues Melodie für Gitarre

Viel Melodie, wenig Aufwand

Immer wieder komme ich darauf zurück, dass das Blues-Schema die Ur-Suppe der Rock-Musik ist. Doch Schemen und bluesige Akkordfolgen sind nur die halbe Miete. Eine schöne Melodie braucht's eben auch, um die ersten Schritte an der Pop- oder E-Gitarre zu meistern.


Deshalb ist meine kleine Country-Blues-Melodie sehr einfach gehalten. Die meisten Töne kannst Du mit einem einzigen Finger spielen. Doch ein paar Stolperstellen gibt’s trotzdem – und die erkläre ich hier nochmal im Detail.

15.07.2013

Gitarrenbuch mit schönen Pop-Songs

"Acoustic Pop Guitar 1"

Ich habe hier bereits verschiedene Bücher von Michael Langer vorgestellt. Jetzt widme ich mich dem Gitarrenbuch "Acoustic Pop-Guitar 1" – ein sehr schönes Lehrwerk für Anfänger und Einsteiger.

Gitarrenbuch mit vielen Pop-Songs:
Bei Acoustic Pop-Guitar gehts auch ohne Noten ans Eingemachte

Das Beste an diesem Buch: Langer formuliert von Kapitel zu Kapitel ganz konkret neue Ziele, auf die Du sehr ehrgeizig hingeführt wirst. Einen Haken hat die Sache allerdings: Das Tempo ist hoch!

12.07.2013

Einfacher Reggae-Song für Gitarre

Der Sunshine Reggae

Über die „Rhythmus-Gitarre beim Reggae“ habe ich schon ein paar Texte geschrieben – diesmal geht’s um die kleine Sonnenschein Melodie vom „Sunshine Reggae“. Ich habe bei dieser Melodie bewusst auf technische Kniffe wie Bendings und Slides verzichtet, damit Du den Fokus aufs Wesentliche richten kannst.


Denn beim Reggae geht es – musikalisch gesehen – vor allem um eine sehr ausgefeilte und präzise Rhythmik an der Gitarre. Und da hält der „Sunshine Reggae“ trotz der einfachen Melodie einiges parat. Ironischerweise gilt diesmal: Auf das richtige Eiern kommt es an.

11.07.2013

Coole Reggae-Griffe

Barré-Griffe machen den Sound

Wenn es draußen heiß ist; wenn Du viel lieber entspannen würdest, als Gitarre zu üben (wobei für mich ja gilt: Gitarrespielen = Entspannung); wenn einfach alles zu hektisch ist, dann bist Du vielleicht in der richtigen Stimmung für Reggae-Musik.


Die Leichtigkeit und Entspanntheit dieser Musikrichtung kommt vor allem aus dem konsequenten Off-Beat-Spiel der Gitarre. Doch im das ganze Lebensgefühl rüber zu bringen, reicht es nicht, nur Grundakkorde zu spielen. Deshalb gibt’s hier ein paar „coole Reggae-Griffe für Gitarre“.

Typische Akkordfolge in C-Dur

Griffe für den „Sunshine Reggae“

Manchmal sind es die einfachsten Dinge, die einen richtig fordern können. In diesem Text geht es zum Beispiel um ganz simple Gitarrengriffe: C, F und G - eine sehr populäre Akkordfolge, die Dir häufig begegnen wird.


Die Griffe sind wirkliche Grundakkorde, die jeder Gitarrist beherrschen sollte. Na gut, der Barré-Griff „F“ ist etwas für leicht fortgeschrittene Spieler – aber die eigentliche Schwierigkeit dieser Übung liegt im Rhythmus. Denn da fehlt was!

02.07.2013

Barré-Griff Übung für Anfänger - Teil 2

Die Sache mit dem Schirm

Eine Einstiegsübung zum Barré-Griff habe ich bereits im ersten Teil dieses Artikels vorgestellt. Für den nächsten Schritt zu dieser vergleichsweise schwierigen Greif-Technik ist diese Lesson gedacht. Mit Schritt zwei kletterst Du auf D- und A-Saite: Nachdem der Zeigefinger bisher nur über 3 Saiten gestreckt war, geht's jetzt also um Saite 4 und 5.

Der Gitarrist, der mir diese Übung gezeigt hat, nennt sie die „Regenschirmübung“. Um sie zu meistern, spielt nicht nur die Handhaltung eine wichtige Rolle, sondern auch die grundsätzliche Gitarrenhaltung. Denn darin liegt die wahrscheinlich Ursache, wenn der Barré-Griff nicht gelingen möchte.

26.06.2013

Thrash-Metal-Riff Übung

Das Griffbrett hochjagen

Viele Schüler fragen mich: "Wie kann ich schnelle Metal-Riffs am besten üben?" Die erste Antwort lautet: viel spielen! Gerade wer in Richtung Trash- oder Speed-Metal unterwegs sein möchte, muss sich im Klaren sein: die meisten dieser Gitarristen sind Gitarren-Freaks, die täglich stundenlang üben.

Das Übungsziel ist dabei stets klar: Präzise Koordination von Greif- und Pick-Hand bei Hochgeschwindigkeit. Die Übung, die ich hier vorstelle, zielt nicht nur darauf ab, sondern bringt noch einen weiteren Dreh ins Spiel.

10.06.2013

Highway to Hell - Akkorde

Drei Griffe müsst ihr sein!

Der Song "Highway to Hell" der australischen Rockband ACDC ist nicht nur populär und bei allen Gitarristen sehr beliebt. Er ist in Aufbau und Spielweise ein derart klassisches Stück Rockmusik, dass man diesen Hit getrost auch als Blaupause für jeden guten Rock-Song ansehen kann.

Als ob es einen Beweis gebraucht hätte, dass man mit drei Akkorden einen Welthit schreiben kann, kommt "Highway to Hell" letztlich auch fast nur mit 3 Griffen aus... Bis auf eine Stelle.

05.06.2013

Blues-Akkorde in Moll

Drei Finger, drei Saiten – fertig!


Eine der wichtigsten Akkordfolgen in der Rock- und Pop-Musik ist das Blues-Schema. In diesem Text zeige ich Dir anhand von Grundakkorden, wie Du diese Basis-Folge ganz einfach selbst spielen kannst. 

Das Hauptaugenmerk liegt allerdings zunächst auf den Griffen. Die mögen für Anfänger auf den ersten recht kompliziert erscheinen, sind aber wirklich einfach zu knacken. Vor allem dann, wenn man einen kleinen Trick kennt...

Barré-Griffe-Training

Kleine Übung – Große Wirkung

Viele Gitarristen verzweifeln daran, den Barré-Griff zu lernen. Einen Finger quer über mehrere Saiten legen und diese damit alle gleichzeitig niederzudrücken, ist gerade für Anfänger eine große Hürde.

Mein lieber Kollege César Tapia hat mir zu diesem Thema eine kleine Fingerübung gezeigt, die das Thema "Barré-Griffe spielen" schrittweise angeht. Diese Übung habe ich ein wenig bearbeitet und in zwei Hälften geteilt – der erste Teil eignet sich prima um sich der Herausforderung langsam zu nähern.

30.05.2013

Coole Jazz Akkorde in C-Moll

Forschungsreise in C-Moll

Eine Menge schöner Übungen, die ich hier zusammengestellt habe, stehen in der Tonart C-Moll. Um diese Tonart genauer zu erforschen, könnt ihr Euch mit diesem Playback ein wenig in den Sound einhören:


Die Akkorde, die ich für dieses kleine Playalong gewählt habe, sind typische Vertreter der Jazz- bzw. Fusion-Welt: Eine sogenannte II-V-I-Kadenz bestehend aus den Akkorden Dm7b5, G7 und Cm7. Das klingt nach Mathe – ist aber trotzdem noch sehr viel Musik und im Grunde ganz einfach.

28.05.2013

Teil 2: Interview mit Hannes Porombka von der Rae Jarvis Band

Bendings für's Gefühl

Schnörkellos und voller Power – so bringt Rae Jarvis seine Songs mit seiner Band auf die Bühne. Volle Energie, das heißt für Lead-Gitarrist Hannes Porombka vor allem: Kurzes, prägnantes Spiel, rhythmische Variationen und viel Leidenschaft auf dem Griffbrett.

Leidenschaft auf dem Griffbrett bedeutet vor allem: Bendings spielen. Das Saiten-Ziehen ist eine Spieltechnik, die das E-Gitarrenspiel prägt, wie keine zweite. Doch es ist auch anstrengend. Im Gespräch verrät Hannes, wie man der Anstrengung Herr wird, warum Bendings nicht nur schnell gespielt werden sollten und warum live einfach l

14.05.2013

Etüde in E-Dur

"Frühlingserwachen"

Im Mai 2012 habe ich mein kleines Einsteiger-Gitarren-Stück "Der Herbsttag" im Stil von "Spanische Romanze" oder "Nothing Else Matters" beschrieben. Ein knappes Jahr später ist der kleine Bruder auf der Welt: "Frühlingserwachen".


Das Geschwisterchen kommt etwas fröhlicher daher: Es steht in E-Dur und soll damit allen Assotiationen des Frühlings Raum geben. Von der frischen Luft, launigem April-Wetter bis zum ersten Blütenzauber - und ein kleines Donnergrollen kommt sicher auch vor, denn der Fingersatz hat's in sich.

08.05.2013

Interview mit Hannes Porombka von der Rae Jarvis Band - Teil 1

"Kurz und auf den Punkt!"

Über einen befreundeten Drummer bin ich auf den Singer-/Songwriter Rae Jarvis aufmerksam geworden. Er sagt von sich selbst: „A voice, a guitar and some big dreams – there you find me!“ Und genau so ehrlich, schnörkellos und cool klingt seine Musik.
Bei einem Konzert seiner Band hat mich vor allem Lead-Gitarrist Hannes Porombka beeindruckt. Im ersten Teil des Interviews verrät er welche Gitarren bei der Produktion von Raes Debüt-Album zum Einsatz kamen, wie man kurze, aber trotzdem geile Solos spielt und warum uns Triolen schweben lassen.

07.05.2013

Pentatonic-Sequenz mit Kniff

Der Lückenbüßer

Viele Gitarristen sagen sich "Pentatonic spielen - schön und gut, aber...". Dabei ist der typisch-pentatonische Klang ein feiner Sound auf der Gitarre. Man muss ihn nur entsprechend rauskitzeln.

Die Gitarre ist hervorragend dazu geeinget große Intervalle mit einfachen Fingerwegen abzuspielen (siehe auch "Der Oktav-Griff"). Und genau dieses Prinzip wird mit dieser Pentatonic-Sequenz aufgegriffen. Für Tasten-Instrumente ist der Lick ein Marathonlauf übers Instrument - für die Gitarre dagegen nur ein Fingerspiel.

26.04.2013

Langsame Pentatonic-Übung

Auf die Bremse getreten

Nicht nur das Interview mit Marcus Deml hat mich aufgerüttelt - auch ein paar Proben vor kurzem haben mir einmal wieder gezeigt: Timing ist einfach das Gitarristen-Problem schlechthin. Ich hab mich daher für eine radikale Übung entschieden: Pentatonik ganz langsam!

Radikal ist schon mal die Einstellung des Metronoms: der langsamste Mode liefert aktuell 40 Bpm. Und das ist schon wirklich lahm. Wenn man bedenkt: Ein typischer Rocksong hat meist so zwischen 110 und 120 Bpm. Trotzdem bin ich verblüfft, was Du bei diesem Schneckentempo alles anstellen kannst - und wie schwer es ist, ganz langsam Pentatonic zu spielen.

18.04.2013

Metal-Riff in Em

Der schnelle Wechsel

In VH Kick hab ich Euch bereits ein ähnliches Metal-Riff gezeigt - jetzt gehts in die Hochgeschwindigkeitsecke. Aber keine Angst: Die Idee ist einfach gehalten und bereits im langsamen Tempo klingt das Riff prima.

Richtig geil wird das ganze natürlich, wenn Tempo in die Sache kommt. Und dazu brauchts neben einer cleveren Technik vor allem eins: langsames Üben!

12.04.2013

Marcus Deml-Interview, Teil 2

„Musik ist kein Sportevent!“

Im ersten Teil des Interviews mit Marcus Deml ging es viel um die Situation unmittelbar vor dem Auftritt. Doch für viele ist der Weg bis zum ersten eigenen Auftritt lang und mit einigen Hürden verbunden.

Der Hamburger Ausnahme-Gitarrist gilt in der Szene als einer der fleißigsten seiner Zunft. Was liegt da näher, als sich Übe-Tipps vom Profi zu holen. Also dreht sich dieses Gespräch um konsequentes Zeitmanagement; was Du tun kannst, wenn mal gar nichts geht – und Inspirationsquellen fernab vom Mainstream.

07.04.2013

Interview mit Marcus Deml, Teil 1

"Coolness ist Kopfsache"

Der Hamburger Gitarrist Marcus Deml zählt den gefragtesten Session- und Live-Musikern Deutschlands. Aktuell ist er mit seiner Band Errorhead auf Tour zum neuen Album "Organic Pill".

Vor diesem Hintergrund habe ich im Interview mit Marcus vor allem über die ganz pragmatischen Themen des Gitarristen-Lebens gesprochen: Die Nervosität vor dem Auftritt, Warm-Up ja oder nein – und vor allem: was tun gegen kalte Hände?

02.04.2013

Akkordwechsel Am und E-Dur

Der groovige Mix!

Eine der wichtigsten Phrasen in der Musik ist der Wechsel zwischen dem Akkord der Tonika und der Dominante. Auf der Gitarre entspricht das am einfachsten dem Akkordschema aus A-Moll (Tonika) und E-Dur (Dominante).

Der Griff ist dabei zweimal der gleiche, nur die gedrückten Saiten ändern sich. Um der simplen Übung mehr Würze zu verleihen habe ich eine Melodie dazu geschrieben. So kannst Du mit dieser einfachen Idee gleich mehrere Dinge gleichzeitig üben: Akkordspiel, Rhythmik, Melodiespiel und die entsprechenden Anschlagstechniken.

25.03.2013

Interview mit Chris Fuetarra von Yen - Teil II

"Redemption" - auf dem Griffbrett


Im ersten Teil dieses Features hat uns Chris Fuetarra, Gitarrist von YEN, bereits ein paar Details zur Studioarbeit an "Redemption" verraten. Jetzt gehts ans Eingemachte und wir schaun ihm genauer auf die Finger.
Er hat mir ein paar Licks zur Verfügung gestellt, die die Grundideen hinter ihrer ersten Single aus dem Album "Into the Sun" sehr schön erklären. Dabei zieht sich eines wie ein roter Faden durch sein Spiel: einfacher Kniff trifft auf komplexen Sound.

Typisches Van-Halen-Riff - Teil 1

Superschneller Achtel-Rock

Natürlich gehe ich im Unterricht auch auf die Techniken von Gitarren-Ikone Eddie van Halen ein. Beim Blick auf das Schaffen dieses Ausnahmegitarristen ist dieses kleine Riff entstanden, dass ein paar der typischen Tricks in Eddies Riff-Spielweise aufgreifen soll. Nur ein paar, wohlgemerkt!


"VH Kick" lebt vom hohen Tempo in dem die eigentlich einfache Achtelstruktur erst richtig zur Geltung kommt. Die Akkorde sind an sich einfach und auch die Fills gehen schnell leicht von der Hand - wenn da nicht noch dieses eine kleine Detail wäre.

23.03.2013

Clip-Stimmgerät für Gitarre

Auf den Kopf geklemmt


Ich habe mir ein neues Stimmgerät gekauft. Sicher, ich hab schon ein paar Tuner - aber bislang hatte ich noch keinen Clip-Stimmer. Derzeit arbeite ich viel mit Open Tunings auf der Akustik-Gitarre; und nachdem mir beim Stimmen bereits Saiten gerissen sind, dachte ich mir, ich hol mir mal so einen Clip.


Bei einem spontanen Besuch im Musikladen hab ich mir schließlich den Fender FT-004 Chromatic Clip-Tuner gekauft. Was soll ich sagen: ich bin vollends zufrieden! Das Ding war günstig und macht was es soll. Doch trotz aller Funktionalität gilt auch: es ist nicht für alle Anwendungen geeignet.

08.03.2013

Oh Susanna für 2 Gitarren

Fünf Töne - mehr nicht

Ganz spontan hatte ich heute die Idee, den alten Traditional-Song "Oh Susanna" für Gitarre zu arrangieren. Das Stück kennt glaub ich jedes Kind - und ich finde es sollte daher auch jedes Kind spielen können.

Mein Arrangement von "Oh Susanna" habe ich in G-Dur verfasst, sodass selbst Anfänger bereits die erste oder die zweite Stimme spielen können. Außerdem habe ich mir erlaubt einen kleinen Text zu dichten, speziell zugeschnitten auf süddeutsche Nachwuchsgitarristen.

06.03.2013

My electric guitar – Volume 1

Nichts als das Wesentliche

Als ich zum ersten Mal dieses Buch auspackte, war ich baff: „da steht ja gar nichts drin!“, war mein erster Gedanke. Das stimmt natürlich nicht: Auf 70 Seiten möchten die Autoren Freddy Becker und Libor Fiser in „my electric guitar – volume 1“ Kindern das E-Gitarren-Spiel vermitteln. Eigentlich ist ihr Ansatz ganz gut – nur ohne Buchstaben ist das nicht viel wert!


Freilich: aus lauter weißen Seiten besteht „my electric guitar – volume 1“ nicht. Stattdessen beschränkt es sich auf Notenschrift in Kombination mit Tabulatur. Das ist der übliche Standard – sogar eine CD ist im Lieferumfang enthalten. Doch selbst die kommt völlig ohne Worte aus. Schnell wird klar: Das ist der Versuch ein Buch für möglichst viele Länder zu veröffentlichen. Immerhin sind die Titel mit englischen Überschriften versehen.


02.03.2013

Songs für jede Session

Drei für alle Fälle!

Jam-Sessions sind Schmelztiegel für Musiker: Bühne, Kontaktbörse, Ideenschmiede - großer Spaß. Die große Herausforderung ist, dass Musiker ungeprobt gemeinsam Songs spielen. Da hilft es, sich ein kleines Repertoire an Stücken zurecht zu legen.

Wer viele Jam-Sessions besucht, hört deshalb auch immer wieder gleiche Songs. Zeitlose Klassiker, die trotz aller Einfachheit viel Platz für freie Entfaltung bieten und selbst Anfänger schnell gut aussehen lassen. Allen voran geht's eigentlich nur um 3 Songs - und die sollte wirklich jeder Gitarrist kennen!

01.03.2013

Kleine Etüde in E-Dur

"Ein Männchen konnte nicht zur Arbeit gehen..."

Mit großer Freude animiere ich meine Schüler dazu, eigene Ideen aufs Griffbrett zu bringen. Was sich jedoch Carlotta (8 Jahre) über die Weihnachtsferien 2012/13 ausgedacht hat, ragt in vielerlei Hinsicht heraus - und deshalb veröffentliche ich hier ein kleines Arrangement ihrer Komposition "Ein Männchen konnte nicht zur Arbeit gehen..."

Die Melodie ist ebenso simpel wie genial. Was mich besonders beeindruckte, war jedoch die logische und gleichzeitig pfiffige Weiterentwicklung des Themas in einem seperaten zweiten Teil. Das sollen andere 8-Jährige erst einmal nachmachen! Und damit die eine Chance haben gibts hier Noten und Hörbeispiele.

26.02.2013

Gitarrenetüde in D-Dur

Jessy greift daneben

Ich sag meinen Schülern gerne: "Hinter jedem Fehler lauert eine Idee" - und wie zum Beweis entstand diese kleine Etüde in D-Dur aus einem kleinen Fehler: Jessy griff daneben.

"Winter ade" als Solo-Gitarre hätte's werden sollen; D-Dur-Tonleiter, zweite Lage, einfache Bassbegleitung. Nachdem zum dritten Mal das hohe "g" statt des "d" aus dem Schallloch tönte, haben wir kurzerhand beschlossen: "Schreiben wir was eigenes drüber!". Und hier kommt's: 


23.02.2013

Pentatonik-Übung in C-Moll - Teil 2/2

Kleiner Dreh - Anders rum!

Das Prinzip dieser sehr effizienten Pentatonik-Übung habe ich bereits in diesem Artikel erklärt. In diesem Text geht's jetzt um den nächsten Schritt: Die Umkehrung.

Im ersten Teil habe ich Dir erklärt, wie Du die Übung von der hohen zur tiefen E-Saite spielst. Jetzt kommt die andere Richtung dran - und die hat's wiederum in sich! Denn jetzt liegt die Betonung auf derselben Saite, auf der diesmal zwei Töne gespielt werden! Aber keine Sorge - ist nur ein kleiner Dreh...

22.02.2013

Pentatonik Übung mit Wechselschlag - Teil 1/2

Kleiner Dreh - Große Wirkung

Das Zusammenspiel zwischen Anschlags- und Greifhand ist ein kniffliges Thema. Mit dieser kleinen Pentatonik-Übung kannst Du Wechselschlag und Skala richtig gut trainieren. Dabei gilt wieder: die Idee ist einfach - das Tempo macht den Unterschied.

Als Basis habe ich diesmal den 5. Fingersatz der C-Moll-Pentatonik gewählt. Der ist recht eingängig zu spielen - doch gerade mit dieser Übung hat diese Position ein paar spezielle Eigenarten, die Dir so oder so ähnlich auf dem gesamten Griffbrett immer wieder begegnen werden. Das macht das Training effizient!

18.02.2013

3 Rock-N-Roll-Licks

Lass es rollen!

Egal ob AC/DC, VanHalen, Eric Clapton oder Jimi Hendrix - selbst die größten Rock-Gitarristen schauten sich ihre ersten Schritte u.a. bei einem ab, der von vielen unterschätzt wird: Chuck Berry. Seine Art, den Rock'n'Roll zu spielen beeinflusste Generationen.

Er stand Modell für die charakteristischen Posen (Angus Young), den sägenden Sound (Clapton) und die hemmungslose Provokation (Hendrix/Van Halen) späterer Gitarrenhelden. Dabei folgte seine Spielkultur einfachen Rezepten: Ostinate Wiederholungen, grober Umgang mit der Pentatonic und eine ganz besondere rhythmische Phrase.

11.02.2013

Interview mit Chris Fuetarra von Yen - Teil I

"Die Lautstärke erzeugt den Raum"

Mit ihrer Single "Redemption" ist die Band YEN aus dem Raum Heidelberg ins Jahr 2013 gestartet. Sie waren schon bei Stefan Raab zu Gast, touren durch ganz Deutschland - und in meinem Blog gibt Gitarrist Chris Fuetarra einige Einblicke in die Produktion der Single aus ihrem dritten Album "Into the Sun".

Für alle, die hinter die Kulissen des Songs und seiner Gitarren-Sounds blicken wollen - Hier der erste Teil des Interviews mit Chris: 

05.02.2013

Grundstimmung der Gitarre

So heißen die 6 Saiten

Oft wird die allererste Gitarre mit den Worten ausgehändigt: "ist schon gestimmt!" Kopfnickend nimmt man das Ding in die Hand und - Hand aufs Herz! - weiß eigentlich nicht, was mit "gestimmte Gitarre" gemeint ist!

Die gängige Grundstimmung der Gitarre lautet E - A - d - g - h - e. Dabei werden die Töne von der dicksten Saite (E) zur dünnsten hin (e) immer höher. Das mag kompliziert klingen - die normale Stimmung der (E-)Gitarre ist aber eigentlich eine einfach Sache.

22.01.2013

Kinder Gitarrenbuch

Mit kleinen Schritten zum Ziel 
Der Wunsch, Gitarre zu spielen, kann manchmal sehr früh sein. Heinz Teucherts „Meine Gitarrenfibel“ richtet sich bereits an Vorschüler; selbst wer noch nicht lesen kann, kommt hier auf seine Kosten.



Das ist vor allem den vielen wunderbaren Zeichnungen und einfallsreichen Texten (die leicht zu merken sind und natürlich vorgelesen werden müssten) zu verdanken. Eigentlich wäre die Gitarrenfibel wegen dieser verspielten Herangehensweise eine prima Schule – eigentlich. 

18.01.2013

Blues Gitarre – Rhythmus-Lick

Mit zwei Fingern zum Groove!

Einer der wichtigsten ersten Schritte um E-Gitarre zu spielen führt über die Blues-Gitarre. Wenn Du die ersten Powerchords bereits locker spielen kannst, bist Du nur noch eine Fingerspitze vom nächsten Schritt entfernt: Blues-Gitarre-Rhythmus-Lick.

Denn alles was Du jetzt noch brauchst, ist einen zweiten Finger! Schon mit einer Kombination aus Zeige- und Ringfinger der Greifhand (in den Tabs Ziffer 1 und 3) kannst Du auf einfache Weise mit den coolsten Blues-Gitarristen aller Zeiten mithalten. Doch auch hier gilt: aufs Teamwork kommt's an!

06.01.2013

C-Dur-Tonleiter auf der Gitarre

Alle Töne in der Übersicht

Das ist nicht nur für klassische Gitarristen interessant: Die Griffe der C-Dur-Tonleiter auf den ersten vier Bünden der Gitarre gehören zum Grundwissen eines jeden Gitarristen. Deshalb habe ich die Tonleiter und die dazugehörigen Griffe bzw. Saiten in einer Skizze zusammengefasst.

Vorab schon ein kleiner Tipp: die gesamte Tonleiter lässt sich mit den ersten drei Fingern der Greifhand spielen - der Ausflug mit dem kleinen Finger auf der G-Saite ist zwar formal richtig, aber nicht zwingend notwendig.