06.02.2017

Viel Glück und viel Segen für Gitarre

Gitarren-Geburtstagskanon

„Viel Glück und viel Segen“ ist ein einfaches Geburtstagslied. Sowohl Kinder als auch Erwachsene können an diesem schlichten Kanon ihre Freude haben. Hier habe ich das Stück für Gitarre arrangiert. Für 4 Gitarren sogar.

Von Melodie bis Akkorde-Spiel ist auf 8 Takten einiges dabei – und sogar eine Grifftechnik, die eigentlich nur fortgeschrittene Gitarristen beherrschen. Doch hier ist der Barrée-Griff so eingesetzt, dass auch Anfänger schon damit zurecht kommen können. Hier geht’s zu den Noten und Griffen.


Geburtstagslied mit Tiefgang

Viel Glück und viel Segen:
Geburtstagslied mit Noten und Griffen für Gitarre
Ich habe großen Spaß daran, Freunden und Bekannten ein Geburtstagsständchen zu singen. Die meisten singen „Happy Birthday“ - aber mein Lieblingsstück ist „Viel Glück und viel Segen“. 

Nicht nur dass der Text ein wenig mehr Tiefgang hat (falls man das von einem Geburtstagslied erwarten würde); ich finde auch die Melodie ansprechender. Am besten gefällt mir aber, dass man das Stück sehr leicht als Kanon inszenieren kann. Das klappt im Bekanntenkreis prima und muss eigentlich nicht erklärt werden.

Melodie ohne Vorzeichen

Die Gitarrenversion von „Viel Glück und viel Segen“ habe ich in C-Dur gehalten. Das ist zwar nicht gerade einfach zu singen; doch für Spieler, die gerade alle Stammtöne spielen können ist das eine gute Tonart. Außerdem kommen dann auch keine Vorzeichen vor. Somit eignet sich das Geburtstagsständchen „Viel Glück und viel Segen“ sehr gut für Gitarristen, die bereits alle Töne von C-Dur lesen, greifen und spielen können.

2. Stimme mit Lagenwechsel

Großer Barrée-Griff mit dem 1. Finger:
Der F-Akkord wird mit nur einem Finger gespielt.
Die zweite Stimme von des Geburtstagskanons geht noch ein bisschen weiter: in Takt 3 wandert die Oberstimme nämlich bis zum hohen „a“ am 5. Bund der hohen e-Saite. Dieser Ton wird mit dem 4. Finger gespielt und dazu wandert die Greifhand – technisch gesehen – kurz in die zweite Lage. Erfahrungsgemäß wird dieser Lagenwechsel beim Spielen jedoch nicht bewusst wahrgenommen.

Basstöne in der 3. Stimme

Die dritte Stimme findet überwiegend im Bass-Bereich statt und ergänzt somit die beiden anderen Melodien um tiefe Töne. Dabei vermeide ich zunächst noch den häufig gefürchteten Barrée-Griff für F-Dur und ersetze den reinen Dur-Akkord durch einen F-Dur-13-Griff. Dabei spielt der 1. Finger den Bass (F am 1. Bund der E-Saite) und die Finger 2 und 4 spielen Terz (Ton „a“ am 2. Bund der G-Saite) bzw. die 13 (Ton „d“ am 3. Bund der b-Saite).

Einfacher Barrée-Akkord zur Begleitung

In der Akkorde-Stimme schließlich kommt dann der Barrée-Finger zum Einsatz. Dabei wird der F-Akkord ausschließlich mit dem 1. Finger gespielt. Dieser liegt quer über alle 6 Saiten. Gezupft werden allerdings nur die tiefe und hohe E-Saite (Saiten 1 und 6) sowie die b-Saite.
Das ist für Gitarrenanfänger vielleicht zunächst eine ungewohnte Spielweise. Allerdings ist dieser Barrée-Griff im Vergleich noch recht einfach zu spielen, da keine weiteren Finger kombiniert werden müssen.

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