13.12.2017

Knocking on Heavens Door Chords Strumming

Schlagmuster für Einsteiger

„Knocking on heavens door“ ist für Gitarrenanfänger sehr gut geeignet. In diesem Beitrag geht es nun um ein Schlagmuster mit dem man das Stück und seine Akkorde gut begleiten kann.

Dabei gehe ich auch auf die Griffe ein und stelle ein paar Tricks vor, wie man sie schnell und zielsicher wechseln kann.

Die Griffe haben viel gemeinsam

Der Song besteht aus den Akkorden G-Dur, D-Dur und A-Moll bzw. C-Dur. Zwischen den Griffen G, C und D herrscht eine große Gemeinsamkeit: der 3. und 2. Finger der Greifhand ist jeweils in derselben Position am Griffbrett, jedoch auf verschiedenen Saiten. So spielst Du den 3. Finger am 3. Bund und den 2. auf der nächst höheren Saite am 2. Bund:
  • G-Dur – 3. Finger E-Saite, 2. Finger A-Saite
  • D-Dur – 3. Finger h-Saite, 2. Finger e-Saite
  • C-Dur – 3. Finger A-Saite, 2. Finger D-Saite
 Diese Gleichmäßigkeit ist praktisch, denn so musst Du gar nicht alle Finger auf einmal üben, sondern kannst den Fokus auf einen Finger legen (z.B. den Ringfinger, 3. Finger) und richtest die anderen danach aus.

So lernst Du die Akkordwechsel richtig

Um den Akkordwechsel flüssig zu lernen, müssen die Finger sich erst an ihre Aufgaben gewöhnen. Dabei hilft der Ausrichtungs-Trick:
Im 1. Schritt spielst Du nur die Grundtöne G, D und C (3. Finger E-Saite, Leersaite D, 3. Finger A-Saite) und lässt sie einen Takt lang klingen.
Beim 2. Schritt greifst Du die Finger 2 und 3 bei C- und G-Dur sowie den D-Dur Akkord komplett. Dann kommt noch der A-Moll Griff dazu. Beachte dabei jeweils die Form des Songs und spiele immer einen Abschlag auf Zählzeit 1.
Als 3. Schritt greifst Du jetzt alle Akkorde voll und schlägst auch über alle (notwendigen) Saiten an: G-Dur 6 Saiten, C-Dur/A-Moll 5 Saiten, D-Dur ab Saite 4.
Strumming-Pattern zu "Knocking on heavens door":
Einfaches Wechselprinzip aus Ab- und Aufschlägen

Das Schlagmuster

Das Schlagmuster für Knocking on Heavens Door ist ein einfacher Wechselschlag zwischen Ab- und Aufschlägen. Dabei Spielst Du jeweils 1x Ab- und 1x Ab- und Aufschlag. Dadurch entsteht ein fortlaufendes Schlagmuster:
Ab / Ab-Auf / Ab / Ab-Auf u.s.w.

Anfangs ist häufig ungewohnt, dass die Aufwärtsbewegung in derselben Intensität ausgeübt wird, wie die Abwärtsbewegung.

Wechsel aus Zupf- und Schlagmuster

Bei „Knocking on Heavens Door“ bietet sich als Liedbegleitung ein Wechsel zwischen Schlag- und Zupftechnik an. In der Strophe lässt das Zupfmuster viel Raum für den Sänger, im Refrain macht das Strumming der Akkorde richtig Druck und sorgt für den nötigen Pathos.

Dabei ist wichtig beide Spielweisen im gleichen Tempo zu spielen. Achte also darauf das Schlagmuster langsam zu spielen und beim Zupfen das Tempo hoch zu halten.

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